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Recht auf Löschung

Wenn bestimmte Löschgründe vorliegen, so hat der Betroffene einen Anspruch auf die Löschung der personenbezogenen Daten. Dies ist insbesondere der Fall, wenn diese zu dem Zweck, zu dem sie ursprünglich erhoben oder verarbeitet wurden, nicht mehr erforderlich ist. Wurden diese öffentlich gemacht, so steht ihm ein “Recht auf Vergessenwerden” zu.

Weiterführende Informationen finden Sie in Artikel 17 DSGVO

Das bedeutet für Sie, dass Daten, die zwar gelöscht wurden immer noch archiviert werden müssen, weil Daten z.B. nach AO147 10 Jahre plus aufgehoben bzw. archiviert werden müssen. Das unveränderbar und revisionssicher (siehe auch GoBD), damit sie für z.B. Steuerprüfungen durch die Finanzämter zur Verfügung stehen. Man muss den Artikel15-Antragsteller darauf hinweisen, dass aufgrund rechtlicher Verpflichtungen trotz Löschung, Verändern etc. diese rechtliche Verpflichtung beachtet wird. Wichtig hierbei ist dann auch, dass man konkret festlegt, wer auf diese “geordneten und gespeicherten (Beides eine Form Verarbeitung) überhaupt noch Zugriff hat bzw. im Rahmen seiner Tätigkeit (Buchhaltung, Geschäftsführung etc.) haben muss. Nehmen Sie dieses Einschränkung des Zugriffes auf diese Daten ernst!

Mehr dazu finden Sie hier: Art. 4 DSGVO – Begriffsbestimmungen – Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) (dsgvo-gesetz.de) Absatz 2.

und hier:

Bundesfinanzministerium – Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD)

und auch hier:

AO – nichtamtliches Inhaltsverzeichnis (gesetze-im-internet.de)